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- the history, 2. teil -


gimme a beat der neue! tuff-chack-tuff-chack kleines päuschen nach der probe insanity volle konzentration ...Trotzdem Lord also nicht gerade total begeistert war von der Musik der Band gab er sich Mühe seine Parts ordentlich zu spielen. Er brachte mehr Routine als Henning mit und war dadurch musikalisch eine Bereicherung für die Band. Trotzdem war es für ihn eine ganz schöne Umstellung, die ihm nicht ganz leicht viel. Die Gitarrenarbeit war meistens von Peter vorgegeben, der einen gänzlich anderen Stil inne hatte als Lord. Lord musste einiges an seiner Spielweise umstellen um mit den Songs zurechtzukommen, schaffte es aber pünktlich zum Konzert das Set drauf zu haben.

Der Gig mit SUN verlief ohne weitere Schwierigkeiten. Es war nicht mehr ganz so schlimm wie die oben beschriebenen Konzerte aber man war immer noch nicht so gut, dass man sich neue Fans erspielte. Die grundsätzlichen, konzeptionellen Fehler blieben. Freunde und Bekannte der Band blieben jedoch loyal und so konnte sich die Band wenigstens darauf verlassen in heimatlichen Gefilden immer ein eigenes Publikum zu haben. Schade war lediglich der Umstand, das man aus den mittelmäßigen Publikumsreakionen nicht die richtigen Lehren zog und so weitermachte wie bisher.

In den Tagen nach dem Gig überredete Peter Lord, fest einzusteigen - lockte ihn mit einem evtl. Auftritt bei der "Rhein-Kultur, das grösste umsonst-und-draussen Festivals in Deutschland. Jede junge Band ist scharf darauf mal dort zu spielen und Peter machte sich Hoffnungen fürīs nächste Jahr. Lord schnappte nach dem Köder und war in der Falle - zack! Ausserdem gefiel im das Band-Feeling, welches bei WTTM immer ein besonderes war und da fielīs ihm wohl auch nicht ganz so schwer ja zu sagen.

Es wurde wieder mal Sommer und der nächste Besetzungswechsel stand an: "Hot Rod" verließ die Band. Er kam bei der Probe reingeschneit, Verstärkung Gudrun war auch dabei, und eröffnete der Band dass er Schluss machen wolle. Ok, sagte die Band, kein Problem - vielleicht sieht man sich ja nochmal... Man verdrückte ein paar Krokodils-Tränchen und das warīs. Seitdem wurde Hot Rod von keinerm WTTMler mehr gesehen. (Einen schönen Gruss aber von dieser Stelle!)

Anstatt zu Proben, setzte sich die restliche Band bei Peter in den Garten. Man trank Tee und Bierchen und plante wer der nächste Bassist sein könnte - gute Rock-Bassisten sind bekanntlich rar. Peter kannte niemanden und Micha und Chrossie hatten auch keine Idee. Die Rettung kam von Lord. Er würde einen aus Bonn kennen der Bass spiele und das sogar ganz ordentlich.


Die klassische WTTM-Besetzung

Irgendwann tauchte dann ein gewisser Richard Buchsbaum bei der Band im Proberaum auf. Auch der hatte seine Freundin im Schlepptau - Peter befürchtete das Schlimmste... Peterīs Befürchtungen erwiesen sich jedoch in der Folgezeit als absolut unbegründet. Die Probe verlief ordentlich und machte Spass und Richie sagte am gleichen Abend noch zu, dass er einsteigen würde. Die "klassische" WTTM-Besetzung hatte sich gefunden, von da ab gab es keinen einzigen Besetzungswechsel mehr.

Mit Rich änderte sich so einiges. Er war ein guter Rock-Bassist, konnte auch mal "achteln" ohne sich zu schämen und kam mit seinem "wumms" ganz ordentlich auf den Punkt. Songs wie "Always" oder "Free World Turning" tat das gut. Ausserdem sah Richie auch noch ganz vernünftig aus und so konnte sich die Band, auch was das optische betrifft, entscheidend verbessern.
Tja, der liebe Rich war so ein Typ der immer mit einem kleinen Werkzeugköfferchen rummrannte um spontan kleinere Fehler an seinem Equipment zu beheben. Solche Banalitäten fanden bisher in der Band lediglich sekundäre Beachtung: Wenn ein Kabel krachte, dann krachte es, ohne das jemand vermochte diese Nerverei zu ändern und wenn die Batterie für Peterīs Wah-Wah leer war, wurder der Song für die nächsten drei Monate oder zumindest bis zum nächsten Gig ohne Wah-Wah gespielt. Rich hatte immer Ersatz-Batterien, Ersatz-Saiten, Ersatz-Kabel und sogar einen Löt-Kolben in seinem Köfferchen.... Super Richie!

Man probte nun also mit Rich. Die Proben waren von je her eine wilde Sache aber mit Richie in der Band uferten diese ein wenig aus. Im Sommer herrschten bist zu 50 Grad (oder mehr) im Proberaum und man rockte was das Zeug hielt. Rich und Peter rissen sich die T-Shirts vom Leibe, Lordīs klebte wie eine zweite Haut an seinem Körper und von den Wänden lief das Kondenswasser herunter. Man warf sich im Knäuel auf den dreckigen Boden und hämmerte mit den Köpfen und Körpern gegen Wände und Türe. Obendrein war es mehr als höllisch laut - es muss wohl einen gewissen Energieüberschuss in der Band gegeben haben.

Aber es entstanden auch ein paar neue, gute Songs: "Gone away" ein ziemlich druckvoller Song mit einem trägen Beat oder das schnelle, punkige "Being like you" und das klassisch-rockige"Whole wide world" liessen einiges an musikalischen Weiterentwicklung erkennen. So wurde es auch mal wieder Zeit einen Gig zu spielen. Das TAMAM in Königswinter bot sich als Warm-Up Location mal wieder an und man konnte hier auf ein loyales Heimpublikum hoffen.

Man wollte diesmal alles richtig machen: Die Band probte vier mal die Woche, man investierte viel Geld in einen richtigen Sound-Mischer und besorgte sich eine halbwegs vernünftige Anlage und setzte einen niedrigen Eintrittspreis an. Als die Band am 08.11.1997 um 2130h die Bühne betrat war der Laden rappelvoll, die Stimmung bei den Leuten war gut und sie waren alle da: Freunde der Band, Interessierte, Musiker anderer Bands und alle möglichen Leute. WTTM donnerten mit "Always" los und das ließ sich auch ganz gut an. Aber in der Mitte des Konzertes ließ die Stimmung merklich nach - zuviele schwache Songs waren nach wie vor im Repertoir der Band. Und immer noch war es so, das einzelne Songs sich nicht in den Gesamtrahmen einfügten.

Nach dem Konzert, im Gespräch mit den Fans stellte sich des öfteren heraus, das die Leute aus verschiedenen Lagern jeweils einen anderen Lieblingssong nannten. Und genau dies war ein wichtiger Umstand. WTTM taten sich schwerer als z.B. eine Punk-Band, die nur ein bestimmtes Publikum, einer bestimmten "Szene" zu bedienen hatte, in welcher meistens auch noch der Mund-zu-Mund-Propaganda-Effekt ein wichtiger Faktor für eine Band darstellte. Von solchen Dingen konnten WTTM aus den weiter o.g. Gründen nicht profitieren und das wichtigste für eine Nachwuchsband ist es Gigs zu spielen und sich dabei eine feste, möglichst grosse Fan-Basis zu erarbeiten.

Seinerzeit waren WTTM noch nicht in der Lage, die Situation so genau zu zu analysieren und da Musiker in der Regel auch meistens einer "künstlerischen Vison" folgen, geraten solche Überlegungen bei unerfahrenen Bands dementsprechend in den Hintergrund - es braucht ein wenig Erfahrung den, sicherlich wertvollen "künstlerischen Visonen", auch mal in den Arsch zu treten..... Aber die Band sah die Fehler immer noch mehr beim Publikum als bei sich selber - wenn man ersteinmal ein "richtiges" Rock-Publikum habe, würde es schon abgehen, redete man sich ein.

Aber die Band war nicht total unzufrieden mit dem Gig. Es war schon ok und es gab ja auch ein paar sehr gute Reaktionen auf einzelne Songs - von niemandem hörte die Band einen richtigen Veriss. Der Veranstalter war auch zufrieden und die Kohle stimmte am Ende auch. Man war lediglich weit davon entfernt, eine richtig gute, professionell auftretende Band zu sein...hier gehtīs weiter mit teil 3...
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